Sony FE 28mm f2 – Erfahrungsbericht

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Mit dem Sony FE 28mm f2 kam ja schon vor einiger Zeit eine echt „günstige“ lichtstarke Festbrennweite von Sony auf den Markt. Mit einer Offenblende von f2 ließ es mich damals direkt für die Nacht hoffen. Viele Berichte hatte ich damals gelesen, von großartig bis ganz schlecht war alles dabei. Vor knapp zwei Jahren hab ich es mir dann dennoch geholt, und den Kauf nie bereut. Warum, wieso, weshalb … das mag ich euch hier erklären.

Sony FE 28mm f2 – erster Eindruck

Mein erster Eindruck damals war sehr positiv. Es kam sehr leicht, aber dennoch wertig daher. An den Ring zum manuellen Fokussieren musste ich mich damals jedoch erst gewöhnen, da er sehr sehr leichtgängig schien. Mit dabei war Sony-typisch kein weiteres Zubehör, außer natürlich Gegenlichtblende und die beiden Objektivdeckel. Kaufen wollte ich es ausschließlich für Sterne, wie ich heute weiß, wurde es jedoch für sehr lange Zeit meine absolute Lieblingslinse.

Die Bildschärfe des Sony FE 28mm f2

Die Schärfe des Objektives ist auf einem außergewöhnlich hohen Niveau. Verglichen mit meinem Zeiss Batis 25mm F2 muss man nur bei Offenblende kleinere Abstriche am Rand machen, leicht abgeblendet sind die beiden Objektive aber ziemlich auf dem gleichen Niveau, was erschreckend ist, wenn man den Preis gegenüberstellt. Insofern hat Sony da einen sehr guten Job gemacht.

Vignettierung

Die Vignettierung des Sony FE 28mm f2 ist meines Achtens noch OK. Sie ist zwar mit ca. 1,5Blenden bei Offenblende recht ausgeprägt, aber wie bei allen anderen Objektiven lässt sie sich in Lightroom ohne Probleme beheben. Abblenden bringt wie immer Vorteile, und spätestens bei F4-F5.6 ist keine sichtbare Vignette mehr vorhanden.

Gegenlichtverhalten des Sony FE 28mm f2

Am liebsten würde ich jetzt sofort zum nächsten Punkt springen, denn hier hat das Sony FE 28mm f2 leichte Punktabzüge. Der Sonnenstern ist quasi nicht existent, es sei denn man trickst ein wenig, und in der Nachbearbeitung muss man etwas mehr machen, um wieder ordentliche Konstraste ins Bild zu bekommen, jedoch nichts, was nur PS-Profis hinbekommen würden.

 

Einsatzbereich und Fazit

Alles in allem ist es in diesen zwei Jahren meine meist genutze Linse gewesen. Sowohl in der Nacht, als auch bei Landschaften, als auch auf Reisen war das Objektiv fest mit meiner A7 verbunden und wurde erst letztes Jahr durch ein Zeiss Batis 25mm f2 ergänzt. Nicht weil es wesentlich schlechter wäre, sondern einfach weil das Zeiss Batis in der Nacht einen Ticken besser bei Offenblende performed. Auf Grund des geringen Gewichtes ist es noch heute meine Lieblingslinse auf Reisen, denn auch Urlaubsportraits gehen damit dank der Offenblende von f2 sehr gut :). Egal wer mich fragt, jedem der ein Objektiv unter 1000Euro sucht, das relativ weitwinklig als auch lichtstark ist, dem empfehle ich dieses Objektiv.

Anbei noch ein paar Bilder, die ich in den letzten Jahren damit gemacht habe:

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