Sony A7 Batteriegriff von Meike – Review

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Seit einiger Zeit bewege ich mich eher in Studios herum, um Portrait- und Beauty-Aufnahmen zu machen. Da fiel mir im Bezug auf die Sony A7 ein Problem auf: Die Kamera ist auf Dauer ziemlich unhandlich im Portrait-Format zu bedienen. Also musste da eine schnelle Lösung her, ein Batteriegriff, mit dem ich die Sony A7 auch im Hochformat auslösen kann. Die längere Akkulaufzeit war mir da eher nebensächlich, aber wenn an das schon bekommt warum nicht 😀 Leider ist der Batteriegriff von Sony (Klick) mit 205 € nicht gerade billig, daher hab ich mich gleich beim großen Fluss nach Alternativen umgesehen. Hier fiel die Wahl auf den Batteriegriff von Meike, der nicht nur um die Hälfte billiger ist, sondern auch zwei Extra-Akkus und einen integrierten Fernauslöser mit Funkfernbedienung an Bord hat. Also bestellt und zwei Tage später war das Teil da.

Meike Batteriegriff für Sony A7 – Verpackung, Montage

Die Verpackung ist im gold-schwarz gehalten und beinhaltet neben den Batteriegriff selbst noch die beiden Extra-Akkus, den Fernauslöser und natürlich noch die üblichen Garantiescheine und Gebrauchsanleitungen. Da ich kein Freund von Anleitungen bin, hab ich den Inhalt gleich mal ausgepackt und montiert. Der Akkudeckel an der Sony A7 lässt sich mit einen kleinen Schalter leicht abnehmen und auch im Batteriegriff verstauen, so dass man nie Gefahr laufen kann, diesen zu verlieren. Den Akku teil in das Gehäuse der Kamera schieben und danach mit dem Feststellrädchen mit der Kamera fixieren. That`s it.

Meike Batteriegriff für Sony A7 – erster Eindruck

Ich muss ehrlich gestehen, ich kannte den Hersteller nicht, also war der Kauf ein Schuss ins Blaue, aber ich war gleich beeindruckt von der Verarbeitungsqualität des Batteriegriffs und die leicht dieser zu montieren ist ohne irgendein Geräusch oder Knarzen. Die Ergonomie wird auch erheblich verbessert, wenn gleich ich mir gewünscht hätte, das der Griffteil genauso breit wäre wie das Griffstück der A7, dann wäre es perfekt, aber gut man kann nicht alles haben.

An den Seiten des Griffs ist alles wie beim Original vom Sony: Ein Ein/Aus-Schalter, die AF/MF/AEL-Taste, der Auslöser, zwei Drehräder (für Blende und Verschlusszeit) und die C1 Taste (die bei mir den Fokuspunkt verschieben lässt). Leider fehlt das Drehrad, da ich hier noch einige Dinge eingestellt habe, die ich immer wieder während dem Fotografieren benötige, wie Einzelbild/Serienbildaufnahme, Belichtungskorrektur usw.

Meike Batteriegriff – Akkulaufzeit

Ich habe eigentlich immer Reserveakkus dabei, auch wenn ich die Akkus am Tag davor alle nochmal checke ob sie aufgeladen sind, aber nichts ist blöder als an der Location oder im Studio zu stehen und plötzlich geht der Saft aus. Beim ersten Shooting mit dem Batteriegriff achtete ich zum ersten Mal, seit ich die A7 besitze, überhaupt nicht auf die restliche Akkulaufzeit. Insgesamt ein beruhigendes Gefühl 😀

Meike Batteriegriff für Sony A7 – Fazit

Kurz und knackig, würde ich den Batteriegriff von Meike empfehlen? Ja und zwar ohne Vorbehalt. Der Preis ist fair (und beträgt die Hälfte des Original-Griffs von Sony) und die Verarbeitung ist OK, auch wenn ich mir ein breiteres Griffstück gewünscht hätte.

Kaufen könnt ihr den Batteriegriff von Meike beim großen Fluss:

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